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Es werden Posts vom Juli, 2010 angezeigt.

Wieso jagen viele Tiere nachts?

Tagsüber gehen Kinder in die Schule und Erwachsene zur Arbeit. Nachts ruhen sie sich aus und schlafen. Bei vielen Tieren ist es genau andersherum: Nachts versuchen sie, Beute zu machen. Am Tag dösen sie. Doch warum jagen die Tiere nachts und nicht tagsüber?

Schutz vor Feinden

Dafür gibt es zwei Gründe. Tiere, die nachts auf Futtersuche gehen, sind dann selbst besser geschützt vor ihren Feinden, die tagsüber jagen. Zu diesen Feinden gehören zum Beispiel Greifvögel wie Bussarde, Falken oder Habichte.

Besondere Sinne nutzen

Der zweite Grund, warum manche Tiere nachts jagen, sind ihre besonderen Eigenschaften. In der Nacht aktive Tiere haben oft besondere Sinne und andere Fähigkeiten, um an Beute zu kommen. Eulen sind ein Beispiel dafür. Sie können lautlos fliegen, weil ihr Gefieder ganz weich und fluffig ist. So können sich die Eulen Mäusen nähern, ohne dass die kleinen Nager etwas merken. Und Mäuse fressen Eulen sehr gerne.

Eigenschaften der Eule

Eulen haben noch eine andere besondere Eige…

Die Wahrheit über Zecken

Zecken stechen
Zecken durchlaufen meist über mehrere Jahre hinweg verschiedene Entwicklungsstadien, in denen sie zum Teil auf Blutmahlzeiten angewiesen sind. Deshalb stechen sie Tiere oder Menschen. Dank eines Betäubungsmittels im Speichel des Parasiten bemerken wir den Zeckenstich meist gar nicht. Durch ihre Blutmahlzeiten nehmen die Zecken bei den „Wirtstieren“ unter Umständen Krankheitserreger auf, mit denen sie den nächsten Wirt infizieren können: Krankheiten wie Lyme-Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis sind hierzulande am häufigsten – und zwar egal, ob Sie sich in einem Risiko-Gebiet aufhalten oder nicht! Überträger sind vor allem der hier verbreitete Gemeine Holzbock oder die Schafzecke. Für unsere Haustiere können darüber hinaus die Auwaldzecke und die Braune Hundezecke gefährlich werden.

Angriffe übers Jahr
Manche Zecken saugen hauptsächlich im Frühjahr und Herbst, andere während der ganzen warmen Jahreszeit. Im Winter legen sie meist eine Pause ein und gehen ins n…

Warum ist Olivenöl so gesund?

Eine mediterrane Ernährung mit Olivenöl ist gesund, das ist schon lange bekannt. Gerade gestern konnten Sie unter „Täglich durchblicken“ lesen, dass sie sogar Alzheimer vorbeugt. Doch warum senkt natives Olivenöl (= kaltgepresst) das Risiko für Krankheiten, die den Blutkreislauf betreffen? Eine Studie des Instituts Municipal d'Investigacio Medica in Barcelona (veröffentlicht im FASEB Journal, Juli 2010) lieferte einen überraschenden Grund dafür: Die Polyphenole im Olivenöl verändern die Aktivität der Gene, die mit Arterienverkalkung in Verbindung gesetzt werden. Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die eine Pflanze u. a. zum eigenen Schutz produziert.

Die Wissenschaftler arbeiteten mit drei Versuchsgruppen. Die erste Gruppe bekam traditionelle mediterrane Kost mit nativem Olivenöl, das reich an Polyphenolen war. Bei der zweiten Gruppe war der Gehalt an Polyphenolen im Öl deutlich geringer. Die dritte Gruppe ernährte sich wie bisher auch. Nach drei Monaten war bei der ersten …