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Es werden Posts vom Oktober, 2009 angezeigt.

Halloween - Vampire und Hexen ziehen von Haus zu Haus

Viele Kinder machen das. Sie werden sich verkleiden. Als Vampire, Hexen und Geister werden sie von Haus zu Haus ziehen und nach Naschereien verlangen. "Süßes oder Saures" werden sie rufen. Wer dann nichts geben kann, muss mit kleinen Streichen rechnen. Halloween kommt aus IrlandHalloween ist ein sehr altes Fest. Die Menschen höhlen Kürbisse aus, schnitzen Gesichter hinein und lassen sie leuchten. Die Kinder verkleiden sich und malen ihre Gesichter an. Der Halloween-Brauch kommt ursprünglich aus Irland. Damals feierten die Menschen das Ende des Sommers. Sie wollten Hexen und Geister vertreiben. Der Abend vor AllerheiligenDoch was bedeutet das Wort Halloween eigentlich? Es kommt aus dem Englischen und steht für "Abend vor Allerheiligen". Am 1. November ist Allerheiligen. An Allerheiligen denken die Christen an die Heiligen und die Menschen, die verstorben sind. In einigen deutschen Bundesländern ist Allerheiligen ein Feiertag. Immer mehr Deutsche feiern HalloweenHall…

Was bedeutet Harakiri?

Im 19. Jahrhundert wurde in Europa ein Brauch bekannt, wie er in Japan schon Jahrhunderte zuvor üblich war. Männer, die ihre Ehre wiederherstellen wollten oder für etwas sühnen sollten, begangen Selbstmord, indem sie sich den Bauch aufschlitzten. Diese Selbsttötung trägt eigentlich die Bezeichnung Seppuku, das Aufschneiden des Bauches ist nur ein Teil des Rituals – und das wurde hierzulande sowie in anderen europäischen Ländern und in den USA als Harakiri bekannt (hara = Bauch, kiru = schneiden).
Die Todesart wurde vor allem von den Samurai praktiziert, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts jedoch verboten. Das Etymologische Wörterbuch des Deutschen (dtv, 1999) schreibt: „Der Ausdruck kann auch auf andere Formen des Selbstmords oder auf risikoreiche Handlungen, die einem ideellen Selbstmord gleichkommen, angewendet werden.“ In dem Sinne werden heute als Harakiri auch gerne Vorhaben benannt, die zum Scheitern verurteilt sind.

Was bedeutet OTC?

OTC steht für englisch: over the counter, zu deutsch: über den Ladentisch. Das bedeutet, der Apotheker kann Ihnen das gewünschte Präparat frei über seine Theke reichen – ohne dafür ein ärztlich ausgestelltes Rezept von Ihnen bekommen zu haben. Übersetzt bedeutet OTC soviel wie „apothekenpflichtig“ bzw. „nicht verschreibungspflichtig“. Es handelt sich um Arzneimittel zur Selbstbehandlung. Sie werden dann in diese Kategorie eingestuft, wenn sie ohne ärztliche Überwachung eingenommen werden können und wenn sie die Gesundheit des Patienten nicht gefährden (vorausgesetzt dieser hält sich an die Dosierungsempfehlungen und sonstigen Bestimmungen).
Das „over the counter“ klingt sehr geschäftig und so ist das letztlich auch mit OTC-Produkten: Sie stellen sich selbst eine Diagnose, wollen Ihre Symptome mit einem altbekannten oder neu beworbenen Mittel behandeln, gehen in die Apotheke und fragen es nach. Für Sie ist klar, was Sie wollen oder brauchen, und sie wissen mit dem Medikament auch umzuge…

Phobien: Wovor kann man Angst haben?

Angst ist etwas sehr Hinderliches, da sie einen erstarren lässt und zur Passivität verdammt. Insofern nervt Angst. Auf der anderen Seite ist die Angst aber auch etwas durchaus Notwendiges und Gesundes, da sie einen daran hindert, verrückte, gewagte Dinge zu tun, mit denen man womöglich die eigene Gesundheit aufs Spiel setzt: Zum Beispiel im zwölften Stockwerk mal eben über ein schmales Balkongeländer zu balancieren. Angst kann aber natürlich auch pathologische Formen annehmen, also zur Krankheit werden. In diesem Fall spricht man von Angststörungen. Angststörungen, die übrigens zu den weit verbreiteten Volkskrankheiten gehören, liegen vor, wenn die Angstreaktion gegenüber der Bedrohungsquelle vollkommen unangemessen erscheint und darüber hinaus zu schwerwiegenden körperlichen Symptomen führt: Schwindel, Herzrasen, Zittern, Schweißausbrüche, Atembeschwerden, Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden.

Richtet sich die Angst auf ein bestimmtes Objekt, eine bestimmte Situation oder einen bestimm…

Wissenswertes über Cocktails

Sommerzeit ist die Zeit der Cocktail-Rezepte. Denn wenn draußen tropische oder zumindest subtropische Temperaturen herrschen, dann nuckelt, nippt und schlürft man gerne an einem kühlen Longdrink und genießt die besten Cocktail-Rezepte. Woher der Begriff "Cocktail", der wörtlich übersetzt "Hahnenschwanz" bedeutet, stammt, ist umstritten. Soviel ist aber sicher: Einerseits muss ein Cocktail gut aussehen, das heißt von angenehmer Farbe sein und ansprechend serviert werden, in einem schicken Glas, dekoriert mit Früchten, Schirmchen und sonstigem Flitter. Andererseits muss das Ergebnis der Cocktail-Rezepte natürlich auch noch wunderbar schmecken. Was aber enthalten die bekanntesten Cocktails, die man sicher noch nicht alle probiert hat, und wer hat sie erfunden?


Bellini-Cocktail
Der elegante Bellini, für den man Prosecco, Sekt oder Champagner mit einem halben pürierten weißen Pfirsich und eventuell etwas Zuckersirup vermengt, stammt aus der Lagunenstadt Venedig. Es heißt,…

Wer hat die Jeans erfunden?

Jeanshosen sind praktisch und sehen gut aus. Viele Menschen auf der ganzen Welt ziehen sie gerne an. Doch wer hat die Jeans eigentlich erfunden?
1873 wurde die Jeans zum ersten Mal verkauftLevi Strauss nennt man auch den 'Vater der Jeans', weil er als erster diese Hosen verkauft hat. Das war im Jahr 1873.

Levi Strauss wanderte in die USA ausLevi Strauss kam aus Buttenheim. Er wanderte aber als junger Mann in die USA aus. Ein paar Jahre später wurde im Westen der USA Gold gefunden. Aus Gold wird zum Beispiel teurer Schmuck hergestellt. Viele Menschen gingen daraufhin in den Westen der USA, denn sie wollten Gold finden und reich werden. Levi Strauss ging auch dorthin. Er begann, Geschäfte mit allem zu beliefern, was die Goldsucher jeden Tag brauchten. Dazu gehörten zum Beispiel Zahnbürsten und Knöpfe.

Nieten machen die Jeans besonders stabilIm Jahr 1872 schlug ein Schneider namens Jacob Davis Levi Strauss vor, besondere Arbeitshosen für die Goldsucher zu nähen. Die Hosen der Golds…

Seit wann gibt es heiraten?

Das Heiraten entstand vor etwa 5000 JahrenDie Kirche ist mit Blumen wunderschön geschmückt. Die Braut trägt ein weißes Kleid. Die Glocken läuten, das Paar küsst sich vor dem Altar und fährt schließlich mit einer Kutsche zu einem rauschenden Fest. So ungefähr wünschen sich viele Kinder und Jugendliche in Deutschland ihre Hochzeit. Das haben Forscher vor einiger Zeit herausgefunden. Doch wie kommt es eigentlich, dass Menschen heiraten?Seit 5000 Jahren wird geheiratetDas Heiraten zu erforschen, ist nicht einfach. Denn die Forscher wissen vieles von früher nicht. Doch die Experten gehen davon aus, dass das Heiraten vor etwa 5000 Jahren entstanden ist. Vorher lebten die Menschen in Sippen mit vielen zusammen. Vermutlich besuchten sich Männer und Frauen dieser Gruppen untereinander. Die Kinder wuchsen dann nicht wie heute alleine mit Mama und Papa auf. Die Mütter schlossen sich zusammen, um die Kinder großzuziehen. In einigen Naturvölkern gibt es das noch immer.
Heiraten, um die Frauen zu ko…

Was ist EPO?

EPO, das steht für Erythropoietin, ist ein Eiweiß-Hormon, das der menschliche Körper durchaus selbst produzieren kann. EPO stellt der Organismus in der Niere her; das Hormon regt die Stammzellen des Knochenmarks dazu an, mehr Erythrozyten (= rote Blutkörperchen) zu bilden. Und diesen Effekt macht man sich beim Doping zunutze. Denn ein Plus an roten Blutkörperchen verbessert den Sauerstofftransport im Körper und damit die Ausdauerleistung.Früher versuchten Sportler mittels Blutdoping (= durch Bluttransfusion) die Anzahl roter Blutkörperchen in die Höhe zu treiben. Seit das verboten ist, wird als Ersatz gentechnisch hergestelltes EPO verwendet, das schwer nachzuweisen ist. Auch CERA, eine veränderte Form von EPO, war schon im Gespräch, weil einige Radrennfahrer nach der Tour de France 2008 darauf positiv getestet wurden.Wenn Sie also davon hören, dass Kontrolleure bestimmte Blutwerte analysieren (dazu gehört z. B. der Hämoglobinwert), dann wissen Sie, dass nach EPO oder einer Modifikati…

Was ist eine Herkulesaufgabe?

Herkules, das ist der Held schlechthin. Er ist eine Gestalt aus der griechischen Mythologie und wurde schon im Altertum verehrt. Bei den Griechen hieß er Herakles, die Römer nannten ihn Herkules. Bekannt ist er für seine übernatürlichen Kräfte und für sein Beherrschen verschiedener Kampftechniken, aber auch für seine Zornesausbrüche. Diese brachten ihm letztlich nicht nur Kummer ein, sondern auch Arbeit. Weil er im Wahnsinn sowohl seine Frau als auch seine Kinder getötet hatte, musste er sich in den Dienst des Königs Eurystheus stellen. Nur so würde er laut des Orakels in Delphi seine Schuld aufheben können. Und dieser König stellte den starken Helden vor zwölf schier unlösbare Aufgaben. Daraus leitet sich die Redewendung „Herkulesaufgabe“ ab. Denn irgendwie schaffte es Herkules, alle Aufgaben zu bewältigen, nicht nur mit seiner Kraft, sondern auch mit Köpfchen.So steht denn auch die Koalition vor einer riesigen Aufgabe, die übermenschliche Kräfte erfordert. Sie muss zwar weder den ne…

Bundestag und Bundesrat

Am 7. September 1949 traten die beiden Verfassungsorgane der noch jungen Bundesrepublik Deutschland Bundestag und Bundesrat erstmals zusammen. Indem die Vorsitzenden der jeweiligen Institutionen bestimmt wurden, nahmen sie ihre Arbeit auf und waren somit konstituiert. Dies war ein weiterer Schritt Deutschlands auf dem Weg zur völligen Souveränität
Worin unterscheiden sich Bundestag und Bundesrat?Es mag zunächst verwundern, dass es in Deutschland zwei verschiedene Einrichtungen gibt, die die Legislative, also die Gesetzgebung, regeln. Doch die Väter der deutschen Verfassung haben sich durchaus etwas dabei gedacht. Man wollte nämlich die Gesetzgebung auf mehrere Ebenen verteilen. Im Bundestag sitzen die vom Volk direkt gewählten Abgeordneten der Parteien. Sie arbeiten die Gesetzesentwürfe aus und stimmen darüber ab. Damit aber die einzelnen Bundesländer Deutschlands auch ein Mitspracherecht haben, wurde der Bundesrat geschaffen. Dieser setzt sich aus Gesandten der Bundesländer zusammen. …

Wer machte welches Kleidungsstück berühmt?

Kleider machen Leute, wusste schon Gottfried Keller, aber hin und wieder machen auch Leute Kleider. Will sagen: Sie machen bestimmte Kleidungsstücke berühmt, Kleidungsstücke, die dann untrennbar mit ihnen verbunden sind. Manchmal handelt es sich dabei um die Erfinder dieser Kleidungsstücke selbst, manchmal nur um bekannte Personen, die darin in der Öffentlichkeit oder auf der Filmleinwand herumspazieren und daraufhin - freiwillig oder unfreiwillig - zu Modeikonen avancieren. Zuweilen tragen die Kleidungsstücke dann sogar ihren Namen: Hier einige der berühmtesten Kleidungsstücke, die mit den Namen ebenso berühmter Menschen assoziiert werden.


Monty Coat und mehr: Vom Militäroutfit zur Lieblingsuniform der Intellektuellen
Dem britischen Feldmarschall Montgomery, Sieger der berühmten Schlacht von El Alamein im Jahr 1942, verdankt dieser dreiviertellange, einreihige Mantel aus schwerem Wollstoff mit Kapuze und den charakteristischen Knebelverschlüssen aus Horn oder Holz seinen Beinamen Monty…