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Es werden Posts vom September, 2009 angezeigt.

Was ist Speedjumping?

Speedjumping ist im Prinzip nichts anderes als Gehen, Hüpfen oder Laufen, mit dem Unterschied, dass Sie dabei ein etwa 40-50 Zentimeter hohes, stelzenartiges Gestell an den Füßen haben: einen Sprungschuh mit Feder. Dieser erlaubt ihnen, richtig hoch und meterweit nach vorne zu springen oder mit relativ hohem Tempo (32 km/h) durch die Straßen oder einen Park zu laufen.

„Kennen Sie das Gefühl von Tiefschneefahren, Trampolinspringen oder Fliegen? Der PowerSkip hat von allem etwas“, schreibt ein Hersteller und Vertreiber der Känguru-Schuhe (powerskip.de). Powerskip ist übrigens der Markenname des Originals, das der Deutsche Alexander Böck entwickelt hat. In Deutschland ist Speedjumping noch nicht so bekannt, in den USA, in Großbritannien oder Russland hüpfen hingegen schon Tausende mit den Sprungbeinen durch die Gegend.

Warum können wir uns nicht an alle Träume erinnern?

Wir träumen nachts oft Dinge, die wir am Tag erlebt haben oder die für uns gerade wichtig sind. Manche Träume sind schön, manche machen uns Angst. Wir träumen immer, wenn wir schlafen. Aber nicht immer können wir uns daran erinnern, ob und was wir geträumt haben. Woran liegt das?
Was ist die REM-Phase?Warum wir manche Träume erinnern und andere nicht, ist weitgehend ungeklärt. Wir erinnern uns an intensive Träume besser als an solche, die weniger stark sind. Wenn wir zum Beispiel aus der REM-Phase aufwachen, können wir uns oft gut an Träume erinnern. REM ist eine Abkürzung für "Rapid Eye Movement". Das ist Englisch und bedeutet "schnelle Augenbewegung". In dieser Schlafphase scheint man intensiver zu träumen als sonst.
Träumen kann man trainieren.Wenn wir uns vornehmen, uns an die Träume zu erinnern, dann klappt das auch oft besser. Wir können uns zum Beispiel Papier und Stift hinlegen und uns vornehmen, die Träume sofort nach dem Aufwachen aufzuschreiben. Manche M…

Herbstanfang am 1. und 22. September - Was stimmt?

Langsam wird es Herbst. Die Blätter färben sich bunt, und es ist auch nicht mehr so heiß. Im Kalender steht, dass der Herbst am Dienstag beginnt. Die Wetterforscher aber sagen, dass schon lange Herbst ist. Wie kommt das?

Was ist der meteorologische Herbstanfang?Für die Wetterforscher ging der Herbst schon Anfang September los. Das hat aber nichts mit dem Wetter draußen zu tun. Die Wetterforscher haben den 1. September als Herbstanfang festgelegt, um sich die Arbeit zu erleichtern. Sie können ihre Zahlen so besser auswerten. Die Menschen nennen das Datum der Wetterforscher den meteorologischen Herbstanfang.
Astronomen sagen, der Herbst beginnt am 22. SeptemberDaneben gibt es den astronomischen Beginn des Herbstes. Der liegt in diesem Jahr am 22. September. Astronomen erforschen die Planeten im Weltall. Wenn es auf der Erde Frühling, Sommer, Herbst oder Winter wird, hat das auch mit dem Weltall zu tun. Die Jahreszeiten hängen davon ab, wie unser Planet zur Sonne steht und wie viele Sonnen…

Was sind die Wahlgrundsätze?

In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

Frei bedeutet: Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, welche Partei oder Kandidaten er oder sie wählt. Deshalb darf niemand Drittes die Wähler/innen unter Druck setzen oder in ihrer Entscheidung beeinflussen.

Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Wissenswertes über den Marathon-Lauf

Wussten Sie schon, dass ...

... Langstreckenlauf ein Ausbildungsberuf war?
Botenläufer gab es schon vor rund 3.000 Jahren. Bei schwierigem Gelände waren sie oft den berittenen Boten überlegen, um Nachrichten von A nach B zu bringen. Ein gut organisiertes Land hatte Läufer, die einander ablösten und so große Distanzen ohne Verzögerung überwindbar machten. Deutschland konnte diesen Läuferwechsel wegen seiner vielen Kleinstaaten nicht leisten. Deshalb mussten Einzelne oft mehrere hundert Kilometer zurücklegen. Das machte ihnen aber nichts aus: Sie wurden wie ein heutiges Taxi pro Meile entlohnt. Vor 400 Jahren entwickelte sich der Berufsstand der Vorläufer, die den Kutschen reisender Adliger vorweg liefen, um den Weg auszukundschaften. Wer Vorläufer werden wollte, hatte eine richtige Gesellenprüfung abzulegen.

... die Geschichte des Marathons erfunden ist?
Ein Kurier soll nach der gewonnenen Schlacht der Athener gegen die Perser 490 v. Chr. an seinem Zielort Athen tot umgefallen sein. Er kam…

Müssen Fische eigentlich trinken?

Süßwasserfische müssen nicht trinken, Salzwasserfische schon. Denn die würden ohne Flüssigkeitszufuhr austrocknen. Über die Haut zieht ihnen das Salzwasser die Feuchtigkeit aus dem Körper. Um den Wasserverlust auszugleichen, trinken sie das Salzwasser - was sonst? So gelangen aber wieder große Salzmengen in den Körper. Eine Drüse in den Kiemen sorgt dafür, dass dieses Salz ausgeschieden wird.

Bei Süßwasserfischen ist es genau umgekehrt: Das Wasser dringt ständig in die Fische ein. Praktische Lösung von Mutter Natur - so müssen sie gar nichts trinken

Warum nennt man Anführungszeichen auch „Gänsefüßchen“?

Die Buchdrucker nannten die Zeichen, die eine direkte Rede oder etwas „so genanntes“ markieren, Zitierzeichen. Im 18. Jahrhundert sprach man dann von Anführungszeichen. Gleichzeitig tauften die Setzer sie bildhaft Hasenöhrchen. Der Dichter Jean Paul führte schließlich den Begriff Gänsefüßchen ein. Er wollte sich damit über die Gelehrten lustig machen, die ihre Reden und Aufsätze mit Zitaten überfrachten, um damit zu zeigen, wie belesen sie sind.

Warum gilt Freitag der 13. als Unglückstag?

Eine mögliche Erklärung ist auf die Bibel zurückzuführen: Dort wird von 13 Personen berichtet, die am Abendmahl teilnahmen. Judas war der 13. und – derjenige, der Jesus kurze Zeit später verriet. Doch es gibt noch eine weiteren Herleitung: Freya, nach der unser Freitag benannt ist, war die Liebes- und Fruchtbarkeitsgöttin der Germanen. Damals wurde die Zeit in „Monden“ gemessen. Somit hatte ein Jahr 13 Mondmonate, was gleichzeitig Freyas heilige Zahl symbolisierte. Mit der Einführung des Sonnenkalenders wandten sich die Menschen von der ursprünglichen Zeitrechnung ab und begannen, andere Götter anzubeten. Doch sie fürchteten die Rache Freyas. Und Freitag, der 13., ehemals Tag der Liebe und Fruchtbarkeit, wurde so zu einem ungeliebten Unglückstag.

Die künstliche Herstellung von Ammoniak

Zusammen mit Fritz Haber entwickelte der Chemiker Carl Bosch das nach ihnen benannte Haber-Bosch-Verfahren, um Ammoniak in großen Mengen künstlich herzustellen. Wozu man Ammoniak braucht und mehr über das chemische Verfahren erfährst du hier.
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Wer war Carl Bosch ?
Carl Bosch wurde am 27. August 1874 in Köln als Sohn eines Installateurmeisters geboren. Er war der Neffe des Ingenieurs Robert Bosch, Gründer der noch heute existierenden Firma. Carl studierte zunächst Gießereiwesen, wechselte dann jedoch zu einem Studium der Chemie nach Leipzig. Auf Empfehlung seines Doktorvaters arbeitet er ab 1899 für BASF. Zusammen mit Fritz Haber entwickelte er hier das Haber-Bosch-Verfahren zur einfachen Gewinnung von Ammoniak. Das ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Stickstoff und Wasserstoff. Wird eine Verbindung künstlich im Labor erzeugt, dann spricht man auch von einer "Synthese". "Synthese" bedeutet auf griechisch "Zusammenfügung".


Was ist so besond…

Das Wasser - eine knappe Ressource

Wasser wird immer knapper. Obwohl etwa 72 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, eignet sich nur 0,3 Prozent davon als Trinkwasser. Deshalb müssen die weltweiten Vorräte sinnvoll genutzt werden. Wusstest du, dass für ein einziges Paar Rindsleder-Schuhe 8000 Liter Wasser verbraucht werden? In einem DIN-A4-Blatt stecken zehn Liter und in einem Mikrochip 32 Liter. Die Themen rund um den sinnvollen Einsatz von Wasser reichen vom Klimawandel bis zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen unserer Gegenwart.


Wasser ist lebensnotwendig
Wasser ist für den menschlichen Organismus lebensnotwendig. Unser menschlicher Körper besteht zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser - je jünger der Mensch desto höher der Wasseranteil. Innerhalb von 24 Stunden durchströmen beispielsweise 1400 Liter Wasser das Gehirn. Bei der Niere sind es im selben Zeitraum sogar 2000 Liter. Ohne Wasser kann ein Mensch nur etwa vier Tage überleben. Wir können sogar wesentlich länger ohne feste Nahrung aus…

Warum werfen wir auf Hochzeiten Reis?

Vor den Standesämtern und Kirchen dieser Welt fliegen nach wie vor die kleinen weißen Körner, obwohl es inzwischen oft verboten ist.

Der Brauch stammt, wie der Reis selbst, aus Asien. Das Brautpaar soll dadurch eine fruchtbare Ehe haben. Wie fruchtbar, soll sogar am Haar der Braut zu erkennen sein: So viele Reiskörner, wie darin hängen bleiben, soviele Kinder darf das Paar erwarten.

Was soll das Vogelgezwitscher?

Singvögel trällern am Morgen und auch den ganzen Tag über. Für das vermehrte Gezwitscher in der Früh haben Vogelkundler verschiedene Gründe herausgefunden:

1. Revier markieren
Die meisten Vogelarten verlassen nachts ihr Revier und suchen sich einen neuen Platz. Deshalb fangen sie bei der 1. Dämmerung an zu singen, um ihr neues Revier zu markieren. Damit zeigen sie ihren Artgenossen deutlich, dass dort besetzt ist und sich kein anderer Vogel mehr niederlassen kann.

2. Pünktlich paaren
Der Eisprung der Vogelweibchen findet oft morgens statt. Um die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen, ist es wichtig, dass die Begattung durch ein Männchen möglichst kurz nach dem Eisprung stattfindet. Mit ihrem Gesang locken sich Weibchen und Männchen gegenseitig an, um schneller zueinander zu finden und die Fortpflanzung zu sichern.

3. Zeitvertreib
Insektenfresser singen meist sehr früh morgens, da sie um diese Zeit noch nicht auf Beutefang gehen können. Denn die Insekten fliegen erst, wenn es durch die Sonne…

Die Rekorde der Tiere

Der Mensch hält sich zwar für die Krone der Schöpfung, doch wirkt er in vielerlei Hinsicht eher durchschnittlich, wenn man ihn mit manchen Exemplaren aus der Tierwelt vergleicht. Viele Tiere sind uns nämlich leistungsmäßig einfach überlegen, einige Rekorde der Tiere wirklich beachtlich. Einige sind nur größer oder viel kleiner oder werden viel älter als wir, andere aber können schneller laufen, tiefer tauchen oder weitaus mehr Lärm erzeugen. Welche Tiere sind aber nun in welchem Bereich unangefochtene Weltmeister - die Rekorde der Tiere im Überblick.

Der dickste Brocken
Das schwerste Tier, das jemals unseren Planeten bewohnte, ist kein Riesendinosaurier oder sonst ein ausgestobener Gigant, denn es weilt noch unter den Lebenden, obwohl es dringend vor der Ausrottung bewahrt werden muss. Es ist auch kein Fisch, wenngleich es so aussieht. Denn beim Blauwal handelt es sich bekanntlich um ein Säugetier, das bis zu 190 Tonnen auf die Waage bringen würde, wenn denn eine so große existierte. Da…

Sind Fische stumm und taub?

Vögel zwitschern, Insekten zirpen, Hunde bellen. Und Fische? Sind die etwa stumm und taub und geben höchstens mal "Blubb" von sich? Fische gelten als stumm, und Ohren scheinen sie auch nicht zu haben. Aber ist das wirklich so?

Wie kommunizieren Fische?
Fische sind weder stumm noch taub. Unter Wasser wird gequietscht, gegrunzt und geknurrt. Die Ohren von Fischen sind unseren sogar ähnlich. Nur Ohrmuscheln haben sie keine. Deswegen können wir ihre Ohren auch nicht gleich sehen. Mit ihren Lauten verteidigen die Fische ihr Revier. Sie versuchen auch, Partner anzulocken oder Feinde einzuschüchtern. Die Fischgeräusche sind sogar außerhalb des Wassers hörbar. Wenn man Welse aus dem Wasser holt, fangen sie gleich an, sich aufzuregen. Hier kannst du dir anhören, wie es klingt, wenn etwa ein Wels meckert oder ein Piranha sich Gehör verschafft. Die Seite ist auf Englisch geschrieben.

Woher kommen die Geräusche?
Doch wie produzieren die Fische ihre Laute? Viele trommeln beispielsweise mit…

Warum ist Feuer heiß?

Viele Jahrtausende lang war Feuer nötig, um zu kochen. Auch heute noch bereiten viele Menschen ihr Essen über einem offenen Feuer zu. Außerdem Feuer spendet auch Licht und Wärme. Das hilft uns oft, wenn es kalt ist. Aber Feuer ist auch gefährlich, weil es sehr heiß ist. Doch warum ist Feuer eigentlich heiß?


Energie im Feuer wird freigesetzt
Wenn etwas verbrennt, dann wird ein Stoffpaar in ein anderes Stoffpaar umgewandelt. Der Sauerstoff aus der Luft wird zusammen mit dem Brennstoff, zum Beispiel einem Holzscheit, zu Wasserdampf und Kohlendioxid. Dabei wird Energie freigesetzt. Denn jeder Brennstoff hat Energie gespeichert, die beim Verbrennen umgewandelt wird. Diese Energie kann sich unterschiedlich zeigen, als Bewegungsenergie oder als Wärme.


Energie wird in Wärme umgewandelt
Wenn wir ein Feuer machen, wird die Energie aus dem Brennmaterial umgewandelt in Licht und Wärme, sagt Norbert Treitz. Die Wärme wird bei einem Lagerfeuer nicht abgeführt, nur ein kleiner Teil geht in die Umgebun…

Wie entstand das Wort Kalkül?

Es war einmal ein Steinchen ..., genauer gesagt ein Kalk-Steinchen. Das lateinische Wort für Kalk bzw. Stein ist calx; und die Verniedlichung davon ist calculus. Das war aber nicht einfach nur ein Steinchen, sondern auch die Bezeichnung für einen Spiel- oder Rechenstein. Daraus ergab sich das Verb calculare für „berechnen“ oder „zusammenrechnen“.

Unsere Kaufleute machten im 16. Jahrhundert aus der lateinischen Vorlage das „kalkulieren“. In ihrem Berufsalltag bedeutete das, sie berechneten oder veranschlagten einen bestimmten Preis für ihre Ware. Auch das kleine Steinchen (calculus) tauchte ab dem 17. Jahrhundert in ihrer Sprache wieder auf, meist verkürzt als Calcul. Und dann schaute man zu den Franzosen hinüber, die das „u“ als „ü“ aussprachen und übernahm schließlich deren Aussprache. So wurde aus dem Calcul im Lauf der Zeit das Kalkül.

Übrigens gibt es auch „der Kalkül“. Darunter verstehen Mathematiker und Logikwissenschaftler eine „Methode zur systematischen Lösung bestimmter Probl…

Warum ist die Hoffnung grün und ein Newcomer ein Greenhorn?

Weil im Frühling die Natur erwacht und man früher wirklichen Grund zur Freude hatte, den Winter überstanden zu haben, wird das sprießende Grün mit Freude und Hoffnung gleichgesetzt – auf Wärme, Licht, frisches Obst und Gemüse sowie eine gute Ernte im Herbst. Und deshalb sagt man, dass man „auf einen grünen Zweig“ kommt, wenn man Probleme überwunden hat. Deshalb darf man bei einer grünen Ampel losfahren und nicht bei einer gelben. Und deshalb ist die „grüne Seite“ die des Herzens, und die Aufforderung „komm an meine grüne Seite“ eine freundliche. Umgekehrt gilt: Kann man jemandem nicht besonders gut leiden, dann ist er einem „nicht grün“.

Doch Grün ist nicht nur die Farbe der Hoffnung, sondern auch die des Friedens, der Heilung, der Ruhe. Was wirkt beruhigender, als auf einer Bank in der Sonne zu sitzen und die grüne Natur zu genießen? Kein Wunder also, dass in Operationsräumen grüne Kittel und Hauben getragen werden. Übrigens ist Grün auch die Farbe des Islam. Ist doch das versprochene…